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VonBenjamin

Wortschatz B2 C1 C2: Corona, Lockdown | Deutsche Aussprache verbessern | Deutsch mit Angela Merkel

In dieser umfangreichen Lektion lernt ihr Deutsch von Angela Merkel! Wir schauen uns einen Teil ihrer Rede an. Dabei werdet ihr euren Wortschatz verbessern und viele nützliche trennbare Verben, Verben mit Präpositionen, Kollokationen und Redewendungen kennenlernen. Ziel ist es, dass ihr diesen Wortschatz einerseits versteht, andererseits jedoch auch selbst korrekt benutzen könnt. Außerdem seht ihr viele Beispiele aus anderen Videos, in denen der neue Wortschatz in authentischen Situationen verwendet wird. Mit dieser Lektion werdet ihr also auch euer Hörverstehen erhöhen und euer mündliches Sprachvermögen bzw. eure deutsche Aussprache verbessern.

Transkript:

Hallo liebe YouTube-Deutschlerner! Seit letztem Montag ist Deutschland ja nun wieder im Lockdown. Man will ja damit versuchen, mit der Corona-Pandemie fertig zu werden. Es mussten also erneut alle Gastronomiebetriebe und auch viele Betriebe im Bereich der Kultur schließen, was ja für viele Unternehmer aus finanzieller Sicht sehr sehr hart ist. Angesichts dessen hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel vergangene Woche dann an Unternehmer und Selbstständige gewandt, um sie über die neuen Entscheidungen der Bundesregierung zu informieren und ihnen finanzielle Unterstützung zuzusichern.

Wir schauen uns einen Teil dieser Rede von Frau Merkel an. Dabei lernt ihr jede Menge nützlicher Wörter und Ausdrücke aus dem Bereich der Wirtschaft, und zwar im Hinblick auf die aktuelle Corona-Krise. Viele dieser Wörter könnt ihr allerdings auch in anderen Situationen antreffen und dementsprechend auch selbst benutzen. Außerdem schauen wir uns natürlich genau die Aussprache an, was euch wiederum auch mit eurem Hörverstehen helfen wird. Es lohnt sich also auf jeden Fall, dranzubleiben.

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Mit jemandem oder etwas umzugehen heißt, mit dieser Person oder Sache ohne große Schwierigkeiten fertig zu werden. Also damit klarzukommen. Ob wir wollen oder nicht, wir müssen mit den Corona-Maßnahmen irgendwie umgehen. Das heißt: Er kommt nicht gut mit Kindern klar. Es handelt sich hier um ein trennbares Verb. Betont wird also nicht das Verb an sich, sondern das Präfix: umgehen, umgegangen. Außerdem haben wir hier ein typisches Beispiel für die sogenannte e-Schwa-Tilgung. Was das e-Schwa ist, behandeln wir in dem Video, jetzt hier oben rechts und statt [ˈʊmgeːǝn] – das ist die Aussprache, die man im Wörterbuch findet, mit 3 Silben (umgehen) da haben wir das e-Schwa in der letzten Silbe stattdessen würde man aber eben viel öfter die Aussprache [ˈʊmgeːn] bevorzugen. [ˈʊmgeːn] Mit 2 Silben, [ˈʊmgeːn]. Gleiches gilt auch für das Partizip 2. Statt [ˈʊmgǝgaŋǝn] ist es sehr üblich [ˈʊmgǝgaŋ] zu sagen: [ˈʊmgǝgaŋ]

Jemandem etwas abzuverlangen heißt, hohe Anforderungen an diese Person zu stellen. Wenn ich also sage. Diese Sache verlangt mir viel ab, dann bedeutet das, dass diese Sache sehr sehr schwer, sehr sehr anstrengend, sehr sehr anspruchsvoll ist, eben hohe Anforderungen an mich stellt. Ich kann damit halt nicht so einfach umgehen. Und jetzt eben in dieser aktuellen Situation wird durch die Maßnahmen der Regierung der Wirtschaft viel abverlangt. Also es werden hohe Anforderungen an die Wirtschaft gestellt. Bei diesem Verb gilt einiges zu beachten, was die Aussprache betrifft. Wir schauen uns dazu mal die häufigsten Formen an, in denen dieses Verb überhaupt benutzt wird: abverlangt In dieser Form wird das Verb mit Abstand am häufigsten benutzt. Auch Frau Merkel hat es in dieser Form benutzt. Ihr werdet es also in den meisten Fällen in dieser Form irgendwo dieses Werb antreffen und dementsprechend am wahrscheinlichsten auch in dieser Form selbst verwenden. Das kann ja nicht nur das Partizip 2 sein, das wir für das Perfekt, Plusquamperfekt und Passiv brauchen, sondern auch die 3. Person Singular (er/sie/es) und die 2. Person Plural (ihr). Und zwar immer genau dann, wenn das Verb in einem Nebensatz vorkommt, weil es ja dann nicht getrennt wird. Das Präfix trägt die Betonung und wird somit am lautesten ausgesprochen. Es ist allerdings trotzdem kurz. Wichtig ist hier die Auslautverhärtung, d.h. wir sprechen ein P. Statt des B, was wir schreiben. Die beiden anderen Silben werden sehr schnell ausgesprochen. Zunächst ver-. Nur zwei Laute: der F-Laut [f] und das a-Schwa [ɐ]. Verbinden wir das nun mit dem Präfix ab-, dann klingt das so:[ˈapfɐ]. Zum Schluss noch: [laŋt] – mit dem nasalen Laut [ŋ]. [ˈapfɐlaŋt]. Im Wörterbuch findet man die Aussprache: [ˈapfɛɐ̯laŋt] – [fɛɐ̯]. Das würde man so allerdings nur sagen, wenn man dieses Wort ausdrücklich hervorheben will. Im Normalfall also nur mit dem a-Schwa: [fɐ]. nicht: [ˈapfɛɐ̯laŋt], sondern [ˈapfɐlaŋt]. Hier sind ein paar Beispiele mit dieser Wortform. Die zweithäufigste Form, in der man dieses Verb antreffen kann, ist: abverlangen. Das kann ja der Infinitiv sein, offensichtlich. Oder auch die wir-Form und die sie-Form im Plural, wenn das Verb wieder im Nebensatz vorkommt. Denn dann trennen wir es ja nicht. Aussprache: [ˈapfɐlaŋ]. Wir haben auch hier wieder eine e-Schwa-Tilgung, da es viel gängiger ist, zu sagen: [ˈapfɐlaŋ] statt [ˈapfɐlaŋǝn]. In der wir-Form kommt dieses Verb übrigens eher selten vor. Wenn wir diese Form antreffen, dann handelt es sich also meistens um die sie-Form im Plural, oder den Infinitiv. Hier kommen Beispiele: verlangt … ab. Das kann ja wie schon gesagt die 3. Person Singular (er/sie/es) und die 2. Person Plural (ihr) sein, allerdings wird es am meisten in der 3. Person Singular so benutzt. Und wir müssen es ja trennen, wenn es im Hauptsatz vorkommt. Also das ist eigentlich dieselbe Form, wie ABVERLANGT, aber jetzt einfach, wenn es im Hauptsatz benutzt wird. Verlangen … ab. Das wäre dann die 1. Person Plural (wir) oder die für dieses Verb relevantere Form, nämlich die 3. Person Plural (sie). Auch wieder, wenn wir es im Hauptsatz verwenden. In beiden Fällen ist drauf zu achten, dass man das Präfix klar artikuliert, mit einem Knacklaut, also einer klar erkennbaren Pause davor. Zum Beispiel: Die Hauptbetonung liegt in diesem Satz nicht auf dem Präfix, sondern auf dem Nomen „Geduld“. Trotzdem ist das Präfix „ab“ klar zu hören.

Unter einem Spitzenverband versteht man ein Zusammenschluss von Menschen gleicher Gesinnung, oder mit dem gleichen Ziel. Also in dem Fall ein Zusammenschluss von Arbeitgebern, die eben alle zusammen zu einem bestimmten Zweck zusammen arbeiten. In diesem Fall haben wir also Spitzenverbände der Arbeitgeber. Das sind dann also alles Arbeitgeber, die alle zusammen in dieser einen Organisation zusammengeschlossen sind. Eine Auswirkung ist der Effekt oder Einfluss bzw. auch die Folge, die eine Sache auf eine andere Sache hat. Die Corona-Krise hat beispielsweise viele negative Auswirkungen auf die Wirtschaft. Beeinflusst die Wirtschaft also im negativen Sinne. Bei diesem Nomen betonen wir das Präfix: Aus- [ˈaʊ̯svɪɐ̯kʊŋ]. Dieses Nomen endet ja außerdem auf -ung. Im Plural haben wir ja dann -ungen. In der Regel sprechen wir bei Nomen mit dieser Endung -ung aber die Pluralform genauso wie die Singularform aus. Und so ist es eben auch hier: [ˈaʊ̯svɪɐ̯kʊŋ] – sowohl für den Singular als auch für den Plural. Hier sehen wir das in der Praxis. Frau Merkel hat gesagt, dass sie Beratung mit den Spitzenverbänden der Arbeitgeber plant und sie möchte eben mit ihnen eben darüber beraten, wie sie die Auswirkungen der Krise weiter abfedern können. Also die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wirtschaft sollen abgefedert werden. Das heißt, man möchte diese schlechten oder unbeabsichtichten Folgen vermeiden. Ja? Also man hat ja jetzt diese Maßnahmen ergriffen, um die Bevölkerung vor der Ausbreitung des Virus zu schützen, um das Gesundheitsystem nicht zu überlasten usw. Und damit verbunden sind aber eben auch negative Auswirkungen.

Diese negativen Auswirkungen möchte man natürlich so gering wie möglich halten. Das heißt, man möchte diese negativen Auswirkungen abfedern. Ähnlich wie bei dem Verb „abverlangen“ betonen wir auch hier das Präfix. Das Präfix ab- wird übrigens immer betont. Deswegen sind auch alle Verben, die dieses Präfix haben, trennbar. Und wir haben auch hier wieder diese drei Laute am Anfang: [ˈapf]. Wie bei dem Wort Apfel. Außerdem haben wir in der letzten Silbe das a-Schwa. Und jetzt gibt es wieder diese 2 Möglichkeiten: [ˈapfeːdɛɐ̯n] oder [ˈapfeːdɐn]. Wir bevorzugen die zweite, ja? Das hatten wir auch vorhin schon. Statt [ɛɐ̯] also einfach nur das a-Schwa: [ˈapfeːdɐn].

Bund und Länder. Das ist eine oft benutzte Kollokation und diese Kollokation werdet ihr wahrscheinlich nicht so oft in eurem Land hören. Es sei denn es handelt sich auch um einen föderalistischen Staat. Wie z.B. Deutschland oder Österreich. Nur in solchen Staaten macht das Sinn von Bund und Ländern zu sprechen. Und mit dem Bund meint man dann immer den gesammten Staat in Gegensatz zu den einzelnen Bundesländern. Ja? Die Länder sind dann die Bundesländer. Also z.B. haben wir das ja auch in vielen Komposita. Wie z.B.: Das wäre Berlin, usw. Beispiel mit dieser Kollokation: Weitreichend ist ein Adjektiv, kann auch als Adverb verwendet werden und bedeuted: für einen großen Bereich wichtig. Beschließen heißt übrigens: nach gründlicher Beratung und Überlegung eine verbindliche Entscheidung zu treffen. Wenn ich also sage: Bund und Länder haben weitreichende Beschrenkungen beschlossen, dann heißt das, sie haben über diese Beschrenkungen diskutiert, sie haben überlegt, was Sinn macht, was eher nicht Sinn macht und am Ende haben sie eine verbindliche Entscheidung getroffen.

Konsequent ist auch wieder ein Adjektiv, wird aber häufiger als Adverb verwendet und eher seltener als Atribut. Das heißt. Es wird eher häufiger mit Verben zusammen verwendet und eher seltener mit Nomen zusammen. Und konsequent bedeutet: Etwas passiert so, dass eine Sache nicht verändert bzw. beeinflusst wird. Frau Merkel hat gesagt, wir müssen schnell und konsequent handeln. Also wir müssen schnell handeln auf der einen Seite und auf der anderen Seite müssen wir auch so handeln, dass wir unsere Handlungsweise, unser Verhalten nicht die ganze Zeit verändern. Also wir müssen einer Linie folgen. Dieses Wort wird auf der letzten Silbe betont: [ˌkɔnzǝˈkvɛnt]. Genau genommen gibt es für dieses Wort zwei Aussprachevarianten: [ˌkɔnzǝˈkvɛnt] mit dem e-Schwa in der zweiten Silbe. Diese Aussprache hört man öfter. Allerdings ist auch die Aussprache [ˌkɔnzeˈkvɛnt] durchaus üblich, mit einem sogenannten gespannten E, aber trotzdem ist das E kurz.

Rapid ist auch wieder ein Adjektiv und kann sowohl Atributiv, also vor Nomen als auch adverbiel, also mit Verben zusammen benutzt werden. Es bedeutet schnell und unaufhaltsam. Es ist also quasi ein Synonym zu schnell. Typische Kollokationen sind: Ein rapider Anstieg, das rapide Wachstum.

Wenn etwas überlastet ist, dann muss es zu viel aufnehmen, oder bewältigen. Beispielsweise wird seit Jahren im Stadtzentrum Münchens ein zweiter S-Bahn-Tunnel geplant, da der bestehende S-Bahn-Tunnel überlastet ist. Durch diesen Tunnel fahren alle S-Bahn-Linien der Stadt München. Es ist Wahnsinn. Also wenn ihr schon mal in München wart, dann werdet ihr das vielleicht auch gesehen haben. Wenn ihr da an einer S-Bahn-Station im Zentrum steht, da kommt wirklich jede Minute eine S-Bahn. Es können also nicht mehr S-Bahnen durch diesen Tunnel durchfahren. Und trotzdem, obwohl dieser Tunnel also an seiner Kapazitätsgrenze ist, müssten eigentlich noch mehr S-Bahnen fahren, um diesen ganzen Fahrgastufkommen gewachsen zu sein. Deswegen plant man eben einen zweiten Tunnel. Im März 2020, war das italienische Gesundheitsystem schnell überlastet. Wir betonen hier nicht das Präfix, sondern den Stamm: [ˌyːbɐˈlastət] Dadurch haben wir hier das Phänomen, dass wir das Präfix sehr sehr schnell aussprechen. Aus dem langen Ü wird dann also oft ein kurzes Ü. Es bleibt aber trotzdem gespannt: [ˌybɐˈlastət].

In erster Linie bedeutet: hauptsächlich. Betonung auf dem Wort „erster“. Dieses Wort wird in der Regel in dieser Phrase auch deutlich von der Präposition „in“ abgegrenzt, nämlich durch den Knacklaut: [ɪn ˈʔɛɐstɐ ˌliːniǝ̯]. Wenn diese Phrase in der Satzmitte oder am Satzende auftritt, dann verkürzt man sehr sehr oft die Präposition „in“ und verbindet sie mit dem Wort davor. Das ist ja ein Funktionswort, eben eine Präposition. Und wie wir bereits wissen, werden ja Funktionswörter in der Regel stark verkürzt. So, und obwohl diese Präposition mit einem Vokal beginnt, wo wir ja eigentlich am Anfang auch den Knacklaut hören müssten, haben wir den hier in diesem Fall eben ganz oft nicht, weil wir die Präposition „in“ eben mit dem Wort davor verbinden. Außerdem wird der Vokal oft so stark reduziert, dass eigentlich nur noch das N übrig bleibt, also einfach [n] statt [ɪn].

Sagt mir bitte mal in den Kommentaren, welche Wörter neu für euch waren. Wenn euch diese Art zu lernen übrigens gefällt, dann empfehle ich euch, meiner Akademie beizutreten. Dort gibt es jede Menge solcher Videos wie dieses hier. Außerdem zu jedem Video eine Übersicht über den neuen Wortschatz mit vielen vielen Beispielen sowie einem handlichen Shadowing-Tool zum Trainieren eurer Aussprache und Reduzierung eures Akzentes, das ihr nirgendwo anders im Internet findet. Unter dem Video hier in der Beschreibung findet ihr den Link zur Webseite meiner Akademie. Ihr lernt Deutsch mit Benjamin auf YouTube und ich freue mich auf euch im nächsten Video.

 

VonBenjamin

Deutsche Aussprache verbessern: Langes vs. kurzes I | Deutsche Vokale

Im heutigen Video über die deutsche Aussprache behandeln wir die Vokale [i] und [ɪ]. Wir gehen dabei auf den offensichtlichen Unterschied zwischen kurz oder lang ein. Allerdings werdet ihr auch mehr über gespannte und ungespannte Vokale lernen. Außerdem lernt ihr eine nützliche Redewendung und eine formelle Kollokation.

Transkript:

Hallo liebe YouTube-Deutschlerner! Das ist das zweite Video meiner neuen Serie über deutsche Vokallaute. In dem ersten Video ging es ja um das e-Schwa. Wenn ihr das gerne sehen wollt, dann klickt einfach mal hier oben drauf. Da kommt ihr direkt zu diesem Video und könnt euch dort alle anderen Videos dieser Serie anzeigen lassen.

Heute geht es um den kurzen I-Laut. Wenn ihr euch jetzt fragt: wieso kurzer I-Laut? I ist doch I. Dann muss ich euch tatsächlich enttäuschen. Es gibt nämlich tatsächlich zwei unterschiedliche I-Laute im Deutschen. Den kurzen und den langen. Und diese beiden unterscheiden sich nicht nur in ihrer Länge, sondern auch in der Aussprache. Es sind wirklich zwei unterschiedliche Laute. Wir beschäftigen uns heute mit dem kurzen I-Laut, weil es den langen I-Laut in den meisten anderen Sprachen auch gibt. Der dürfte also kein großes Problem darstellen. Ich gehe trotzdem kurz auch auf den langen I-Laut ein, vor allem, um den Unterschied zu verdeutlichen. Aber der Fokus soll hier eben auf dem kurzen I-Laut liegen. Hier seht ihr erstmal, wie die beiden Laute in der Lautschrift aussehen. Diese Lautschrift brauchen wir, da wir an der normalen Schreibweise im Deutschen nicht immer erkennen können, welcher Laut auszusprechen ist. Es gibt ein gespanntes I, so nenne ich das jetzt mal, weil der Mund da gespannt ist. Also nicht entspannt. Das ist meistens lang. In der deutschen Sprache. Und auf der anderen Seite gibt es ein entspanntes I. Das nenne ich so, weil da der Mund halt entspannt ist. Das ist immer kurz im Deutschen. Von diesem entspannten I gibt es also keine lange Version. So, jetzt hören wir die beiden Laute nochmal nacheinander. Zuerst den langen, dann den kurzen. Achtet mal auf meinen Mund. Da seht ihr mit Sicherheit, dass es bei dem langen I so aussieht, als würde ich lächeln und bei dem kurzen I nicht. Also da sieht es nicht so aus, als würde ich lächeln. Bei dem kurzen I-Laut ist mein Mund ganz entspannt. Und das liegt nicht an der Länge. Ich spreche jetzt mal den langen I-Laut einfach kurz aus und danach den richtigen kurzen I-Laut.

Der Unterschied ist subtil. Das ist vielleicht eine gute Kollokation für euch zum Lernen: ein subtiler Unterschied. Das ist ein ganz kleiner Unterschied, der aber doch wichtig ist. Man sagt auch, das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Für einige von euch ist der Unterschied vielleicht so klein, dass es ihnen gar keine Schwierigkeiten macht, oder dass sie es gar nicht merken. Aber ich dachte mir halt, wenn wir uns schon mit der Aussprache von deutschen Vokalen beschäftigen, dann sollte man das schon auch mal erwähnt haben. In jedem Fall ist es für euch wichtig, dass ihr zwischen dem kurzen und dem langen I-Laut unterscheiden könnt und beide richtig aussprechen könnt. Denn es gibt ja Wörter, wo das eben wirklich einen Unterschied macht. Hier sehen wir solche Wörter. Das sind Minimalpaare, d.h. sie unterscheiden sich in nur einem Laut. In diesem Fall haben wir Minimalpaare, die sich dahingehend unterscheiden, dass in dem einen Wort (links) der lange I-Laut und in dem anderen Wort (rechts) der kurze I-Laut ausgesprochen wird: bieten – bitten. Und vergesst bitte nicht auch nachzusprechen. Nicht nur anzuhören, was ich sage, sondern wirklich auch nochmal zu wiederholen um das zu trainieren. Miete – Mitte, siezen – sitzen, ihn – in, ihm – im, ihre/Ire – irre.

Ein Ire ist übrigens jemand aus Irland. In diesen beiden Wörtern kann man auch den Unterschied hören. IRE – lang. IRLAND – kurz. Und IRRE, das kann ein Adjektiv sein. Dann heißt es verrückt. „Du bist ja verrückt! Du bist ja irre!“ So kann man das benutzen. Es kann aber auch eine Form des Verbs „irren“, oder „sich irren“ sein. Man könnte sagen: „Vielleicht irre ich mich, aber ich denke das ist so“. Also das bedeutet vielleicht liege ich falsch, vielleicht habe ich Unrecht, aber ich denke es ist so. Hier sind noch ein paar weitere Wörter, die zwar keine Minimalpaare sind, also sich in mehr als einem Laut unterscheiden, aber trotzdem sehr ähnlich klingen und wo eben der Unterschied zwischen dem langen und kurzen I-Laut zu hören ist: riechen – richten, Ironie – ironisch (hier geht es um das zweite I, also am Ende) und noch: wir – wird.

In einigen Funktionswörtern wie z.B. Pronomen, wird der eigentlich lange I-Laut manchmal kurz ausgesprochen. Das ist dann nicht der richtige kurze I-Laut, der typische deutsche, sondern eigentlich der I-Laut, der normalerweise lang sein müsste und nur deshalb verkürzt ist, weil man schnell spricht. So sagt man zum Beispiel: „ihm“ hat ja eigentlich ein langes I. Es ist aber ein Funktionswort. Und Funktionswörter sind, wie wir wissen, meist unbetont und werden sehr schnell ausgesprochen. Deshalb ist das in normaler, gesprochener Sprache dann so, dass der Laut einfach verkürzt wird. Und daran sieht man eben auch wieder, dass das normale lange I und das normale kurze I wirklich zwei unterschiedliche Laute sind. Weil wir ja hier in dem Wort „ihm“ nicht das richtige kurze I aussprechen, sondern eben den Laut, der normalerweise das lange I repräsentiert, und den sprechen wir hier halt so schnell aus, dass er verkürzt wird. Also man sagt halt nicht: „Wie geht’s im?“ Das wäre das richtige kurze I, das ist aber falsch, sondern „Wie geht’s ihm?“ Und in einigen Fremdwörtern passiert genau dasselbe. Zum Beispiel: Chemie – langes I Chemikalie – das ist das gespannte I, also derselbe Laut, der normalerweise eben das lange I repräsentiert nur kürzer ausgesprochen Es ist kurz, aber trotzdem gespannt. Typisch für einige Fremdwörter. Aber: Chemiker – hier haben wir das typische kurze I. Das ist eben der Laut, wo der Mund entspannt ist. Nochmal der Unterschied. Ganz ganz kleiner Unterschied, aber doch wichtig. Andere Fremdwörter, bei denen wir das gespannte I kurz aussprechen, wären z.B. wieso – obwohl man hier ie schreibt, spricht man wirklich ein kurzes [i], aber es ist halt das gespannte [i]. Wie schon gesagt, das sind kleine, aber feine Unterschiede. Aber wer sich mit der Aussprache beschäftigt, sein Hörverstehen und seine Aussprache verbessern will, der kommt da nicht drum rum. Das bedeutet, der hat keine Wahl, er muss sich halt auch kurz mal damit auseinandersetzen.

Wenn ihr andere Wörter kennt mit diesen Phänomenen oder bei bestimmten Wörtern vielleicht nicht sicher seid, welcher I-Laut auszusprechen ist, dann schreibt sie gerne in die Kommentare. Im nächsten Video dieser Serie geht es dann um den Ä-Laut, den wir übrigens nicht nur für Wörter mit dem Buchstaben Ä, also A-Umlaut, brauchen. Abonniert am besten meinen Kanal und aktiviert Benachrichtigungen, indem ihr dann auf die kleine Glocke da klickt, damit ihr das nächste Video direkt anschauen könnt, wenn ich es veröffentliche. Ihr lernt Deutsch mit Benjamin auf YouTube und ich freue mich auf euch im nächsten Video.

VonBenjamin

Modalpartikel ETWA / DOCH NICHT ETWA | Wortschatz B2 C1 C2 | Deutsche Aussprache

Um wie ein deutscher Muttersprachler zu klingen, verwendet Modalpartikeln und reduziert bzw. verbindet Wörter. In diesem Video behandeln wir die Modalpartikel ETWA und die Kollokation DOCH NICHT ETWA. Ihr lernt, wann ihr es benutzt und wie ihr es richtig und schnell aussprechen könnt. Somit werdet ihr euren Wortschatz erweitern und eure Aussprache verbessern.

Transkript:

Hallo liebe YouTube-Deutschlerner! Vor Kurzem habe ich auf Instagram und TikTok ein Video veröffentlicht, in dem ich 5 Sätze für den Sommer vorgestellt habe. Falls ihr das nicht gesehen habt, verlinke ich euch das unten in der Beschreibung. Daraufhin gab es dann viele Fragen zu den Redewendungen, zu den umgangssprachlichen Ausdrücken, zu einer nicht so oft in Lehrbücher anzutreffenden grammatikalischen Struktur und auch zu der Modalpartikel „etwa“. Da immer wieder gesagt wird, dass Modalpartikeln so schwierig sind, dass sie so typisch deutsch sind und viele von euch nicht genau wissen, wie man sie richtig verwendet, möchte ich euch im heutigen Video erklären, was die Modalpartikel „etwa“ bedeutet. Also wann man das sagt und wie das im Satz klingt. Generell ist es ja sehr wichtig, dass man neue Wörter mit Hilfe von Erklärungen in deutscher Sprache lernt. Dass man sie sich im Kontext anschaut und dass man sich mit der Aussprache und der Betonung dieser Wörter beschäftigt. Und bei Modalpartikeln ist das besonders wichtig, da es dafür meistens gar keine Übersetzung in andere Sprachen gibt und in der Regel gibt es auch kein Synonym, also zumindest kein einziges Wort, was dieselbe Bedeutung hat. Und je nachdem, wie man sie betont, kann sich auch die Bedeutung ändern. Wenn ihr dieses Video bis zum Ende anschaut, verbessert ihr eure Aussprache, euer Hörverständnis und ihr lernt euch wie ein Muttersprachler auszudrücken. Bleibt also dran!

Wir beginnen also mit der Aussprache. ETWA. Das Wort hat zwei Silben. Beide Silben haben jeweils nur zwei Laute. Die erste Silbe ist betont. Sie beginnt mit einem kurzen [ɛ] – wie der Umlaut Ä, aber kurz. und sie endet mit einem [t].[ˈɛt] Das klingt wie dieses Symbol hier: @. Die zweite Silbe ist unbetont, sie beginnt mit einem W-Laut [v] und endet mit einem kurzen [a], [va]. Bei dem T befindet sich die Zungenspitze ganz vorne im Mund, direkt hinter den oberen Schneidezähnen. [t] Die Luft strömt nach außen, [t]. Der Mund ist dabei ganz leicht geöffnet. [t] Bei dem Übergang vom T zum W also vom [t] zu [v] wandert die Zunge einfach nur nach unten. Also beim [t] ist sie hinter den oberen Schneidezähnen und beim [v] ist sie dann hinter den unteren Schneidezähnen. Und die oberen Schneidezähne, die berühren jetzt die Unterlippe. Versucht mal diesen Übergang vom [t] zum [v]. So viel zur Aussprache.

Kommen wir nun zur Bedeutung. Das Wort kann nicht nur als Modalpartikel, sondern auch als Adverb fungieren. Heute geht es uns nur um die Modalpartikel. Zu dem Adverb ETWA mache ich später ein anderes Video. Wenn ihr das sehen wollt, abonniert am besten meinen Kanal und aktiviert Benachrichtigung. Dann verpasst ihr dieses Video nicht. Als Modalpartikel wird das Wort ETWA in Ja/Nein-Fragen verwendet. Man drückt damit aus, dass man überrascht, oder auch erstaunt oder entsetzt ist, bzw. dass man sich Sorgen macht, oder dass man etwas nicht glaubt. Etwas klingt total unglaublich, wie als könnte es nicht Wahr sein. Und eigentlich hofft man bzw. erwartet man, dass die Frage, die man stellt, dann in der Antwort verneint wird. Stellt euch zum Beispiel mal vor, ihr sitzt mit Freunden irgendwo draußen in einem Park, es sind 25 Grad, also eigentlich ziemlich angenehm warm und einer eurer Freunde zieht sich plötzlich eine Jacke an. Dann könntet ihr sagen: Frierst du etwa? Ist dir etwa kalt? Also ihr könnt euch in dieser Situation einfach nicht vorstellen, dass er friert, also dass ihm kalt ist. Weil es sind ja 25 Grad und ihr denkt euch: Das ist doch nicht kalt. Das ist doch total angenehm. Frierst du etwa? Ist dir etwa kalt? Man könnte auch sagen: Du frierst doch nicht etwa. Dir ist doch nicht etwa kalt. Dann wird das immer in dieser Kollokation benutzt. Also immer diese drei Wörter zusammen: Doch nicht etwa. Das bedeutet genau dasselbe, ist dann aber von der Grammatik her kein Fragesatz mehr. Es hat aber genau dieselbe Bedeutung wie die Frage. Man erwartet dann also eigentlich auch eine Antwort. Man könnte am Ende noch „oder“ hinzufügen. Du frierst doch nicht etwa, oder? Dir ist doch nicht etwa kalt, oder?

Oder noch ein anderes Beispiel: Ich lebe ja in Tschechien, was ja nicht so üblich ist für Deutsche. Und wenn ich jemanden kennenlerne und die Leute erfahren dann, dass ich eben in Tschechien lebe, dann stellen die mir manchmal diese Frage: Kannst du etwa auch Tschechisch? Ja, sie sind auch überrascht und sie können sich nicht vorstellen, dass ich diese ja eher seltene Sprache gelernt habe. Vor allem als Deutscher. Manche sagen dann eben auch: Du kannst doch nicht etwa Tschechisch, oder? Vor drei Jahren war ich im Urlaub in Athen. Und ich komme ja aus Dresden. Und als wir unter der Akropolis dann in Athen standen, haben wir eine Schulklasse gesehen. Die haben alle Deutsch gesprochen. Und meine Oma, die war auch da mit im Urlaub. Sie meinte plötzlich zu mir, dass sie einen der Jungs aus dieser Schulklasse kennt. In Athen! Und eigentlich sind wir alle aus Dresden. Und meine Reaktion war dann: Die kommen doch nicht etwa aus Dresden! Ich hätte auch sagen können: Kommen die etwa aus Dresden?

Achtet auch auf den Unterschied in der Betonung zwischen diesen beiden Formulierungen. Hört ihr den Unterschied in der Intonation? Wir gehen jetzt nochmal zurück zur Aussprache. Wenn wir schon dabei sind. Dazu schauen wir uns nochmal diese beiden Sätze an. Ist dir etwa kalt? Frierst du etwa? In der Regel ist diese Modalpartikel ETWA unbetont. Man spricht sie also ganz kurz und ganz schnell aus. Hört mal genau zu. Wenn man sich in normaler muttersprachlicher Geschwindigkeit unterhält, reduziert sich das Wort auch oft zu [tva]. Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum man manchmal denkt, dass Deutsche sehr schnell sprechen. Weil wir eben viele so kleine Wörter nicht immer vollständig aussprechen, sondern reduzieren. Hören wir uns das mal in 60% Geschwindigkeit an.

Ja, also hier sage ich eigentlich gar nicht: ETWA. Das [ˈɛ] fällt eigentlich weg und ich sage nur: [tva]. Im zweiten Satz haben wir übrigens eine Besonderheit. Und zwar steht die Modalpartikel ETWA hier am Satzende. In diesem Fall ist sie nicht so unbetont. Sie ist auch nicht wirklich stark betont, aber auf jeden Fall ist sie etwas lauter und deutlicher zu hören, als im ersten Satz. Hören wir uns nochmal die beiden Sätze in 60% Geschwindigkeit an. Achtet mal darauf, dass sie im zweiten Satz, also in der Frage, diese Modalpartikel ein bisschen stärker, ein bisschen lauter ausgesprochen wird. Also: in der Regel ist die Modalpartikel ETWA unbetont, wird sehr schnell und sehr kurz gesprochen, oft auch zu [tva] reduziert [tva]. Wenn sie aber am Satzende ist, ist sie ein bisschen lauter.

Jetzt zu der Kollokation: DOCH NICHT ETWA. Dir ist doch nicht etwa kalt. Die vollständige Aussprache aller drei Wörter wäre: [dɔx nɪçt ˈɛtva] Da das aber alles zusammengehört, also quasi alle zusammen eine Einheit bilden, werden diese drei Wörter wie ein einziges Wort ausgesprochen. Das liegt daran, dass alle drei Wörter Partikeln sind, sprich: das sind Funktionswörter, keine Inhaltswörter. Solche Funktionswörter werden im Deutschen in der Regel schnell, unbetont und reduziert ausgesprochen. Und wenn es wie hier mehrere Funktionswörter hintereinander gibt, dann verbinden die sich miteinander. In einer normalen Gesprächssituation. Also nicht geskriptet, nicht wenn man einem kleinen Kind etwas ganz deutlich sagen oder erklären will. Sondern wirklich in einer ganz normalen Situation würde kein deutscher Muttersprachler sagen: Sondern DOCH reduziert sich zu [dɔ]. Das CH, also dieses [x] fällt einfach weg. NICHT reduziert sich zu [nɪç], was übrigens total typisch ist für die deutsche Sprache. Nicht nur in diesem Beispiel. Wenn ihr mal drauf achtet, z.B. in meinen Videos oder auch woanders, werdet ihr merken, dass nur selten wirklich NICHT gesagt wird, mit dem T. Meistens sagt man: [nɪç] Aber zurück zu unserer Kollokation. Wir fügen jetzt das [dɔ] und das [nɪç] zusammen: Ganz schnell das ganze. Das ETWA kommt direkt hinten dran, ohne Knacklaut. Das heißt ohne Pause sozusagen. Alles klingt wie ein einziges Wort. Und natürlich ist das alles unbetont im Satz. Hören wir uns diesen Satz noch mal in 60% Geschwindigkeit an.

Übrigens, wenn so was jemand zu euch sagt, müsst ihr aufpassen, wie ihr antwortet. Ist dir etwa kalt? – Ja, weil wir schon so lange hier im Schatten sitzen. Das ist eine Ja/Nein-Frage. Ihr antwortet dann also mit JA oder NEIN. Dir ist doch nicht etwa kalt, oder? – Doch, weil wir schon so lange hier im Schatten sitzen. Das ist ja keine Frage, sondern eine verneinte Aussage. Darauf antwortet ihr also mit DOCH oder NEIN.

Hier ist ein wichtiger Tipp: Hört euch die Beispiele aus diesem Video bitte nochmal an, macht immer wieder Pause dazwischen und sprecht das nach. So gewöhnt ihr eure Mundmuskulatur und eure Zunge an diese Lautkombinationen und Wortkombinationen. Wenn ihr das so macht und auch diese reduzierten Formen wirklich so aussprecht, dann klingt ihr sozusagen richtig deutsch, ihr sprecht automatisch schneller und es wird euch auch leichter fallen. Und ich habe eine Frage an euch. Würdet ihr verstehen, wenn jemand das zu euch sagen würde? Deutsch ist doch nicht etwa eine Fremdsprache für dich! Ich sage es nochmal. Würdet ihr das verstehen? Wie würdet ihr darauf reagieren? Schreibt es mir bitte mal unten in die Kommentare rein. Und klickt bitte auf den Daumen nach oben, wenn ihr der Meinung seid, dass dieses Video auch für andere Menschen nützlich sein könnte.

Danke euch. Ihr lernt Deutsch mit Benjamin auf YouTube und ich freue mich auf euch im nächsten Video.

VonBenjamin

Intensives Hören: Lange und kurze Vokale

Im Deutschen gibt es ja bekanntlich lange und kurze Vokale. Daneben unterscheiden wir auch zwischen gespannten und ungespannten Vokalen. Bevor man seine Aussprache verbessern, also diese Unterschiede selbst produzieren kann, muss man erstmal in der Lage sein, diese beim Hören zu erkennen. Denn wie soll man etwas selbst sagen, wenn man es noch nicht mal hören kann? Deshalb habe ich für euch ein Aussprachetraining mit 100 Wörtern zum intensiven Hören vorbereitet. Eure Aufgabe ist es dabei, zu erkennen, ob die Vokale lang oder kurz bzw. gespannt oder ungespannt gesprochen werden. Ich wünsche euch viel Spaß beim Aussprachetraining und freue mich über euer Feedback in den Kommentaren!

    1. lachen – [a]
    2. spielen – [iː]
    3. Fühl mal! – [yː]
    4. wöchentlich – [œ]
    5. das Gen – [eː]
    6. die Cola – [oː]
    7. wir siezen uns – [iː]
    8. ich hoffe – [ɔ]
    9. Österreich – [øː]
    10. des – [ɛ]
    11. zu sehen – [ʊ]
    12. zusehen – [uː]
    13. wenn – [ɛ]
    14. die Löhne – [øː]
    15. sie redet – [eː]
    16. Köln – [œ]
    17. offen – [ɔ]
    18. die Rehe – [eː]
    19. verärgert – [eː]
    20. beschießen – [iː]
    21. der Kohl – [oː]
    22. sie nörgeln – [œ]
    23. der Minister – [ɪ]
    24. empfehlen – [eː]
    25. die Analyse – [yː]
    26. wen – [eː]
    27. die Mitte – [ɪ]
    28. das Koma – [oː]
    29. wegen – [eː]
    30. doch – [ɔ]
    31. Berlin – [iː]
    32. mürrisch – [ʏ]
    33. atmen – [aː]
    34. der Keks – [eː]
    35. lüften – [ʏ]
    36. gestern – [ɛ]
    37. die Züge – [yː]
    38. schlagen – [aː]
    39. die Hitze – [ɪ]
    40. vierzig – [ɪ]
    41. die Schnur – [uː]
    42. das Video – [iː]
    43. der Ort – [ɔ]
    44. das Ohr – [oː]
    45. wurden – [ʊ]
    46. die Größe – [øː]
    47. das Magazin – [iː]
    48. kühl – [yː]
    49. die Miete – [iː]
    50. die Bevölkerung – [œ]
    51. absolut – [uː]
    52. er kam – [aː]
    53. die Wörter – [œ]
    54. der Dienst – [iː]
    55. er schnurrt – [ʊ]
    56. treten – [eː]
    57. sitzen – [ɪ]
    58. die Kuhle – [uː]
    59. die Gothik – [oː]
    60. der Ruhm – [uː]
    61. der Fluss – [ʊ]
    62. Düsseldorf – [ʏ]
    63. das Herz – [ɛ]
    64. Italien – [aː]
    65. der Löffel – [œ]
    66. der Euro – [o]
    67. der Kamm – [a]
    68. übrig – [yː]
    69. benötigen – [ɪ]
    70. der Herd – [eː]
    71. der Bus – [ʊ]
    72. rüber – [yː]
    73. das Niveau – [oː]
    74. die Geste – [eː]
    75. die Mathematik – [a]
    76. groß – [oː]
    77. das Komma – [ɔ]
    78. der Fuß – [uː]
    79. übersetzen – [y]
    80. Prag – [aː]
    81. bröckeln – [œ]
    82. üppig – [ʏ]
    83. das Museum – [eː]
    84. mathematisch – [aː]
    85. das Öl – [øː]
    86. Benjamin – [iː]
    87. es tränt – [eː]
    88. worden – [ɔ]
    89. düster – [yː]
    90. die Gäste – [ɛ]
    91. Dresden – [eː]
    92. der Rum – [ʊ]
    93. sozial – [aː]
    94. sollen – [ɔ]
    95. fünf – [ʏ]
    96. die Asche – [a]
    97. der Opel – [oː]
    98. Hallo – [o]
    99. der Koch – [ɔ]
    100. das Alphabet – [eː]
VonBenjamin

Synonyme für „(nicht) zögern“

Heute könnt ihr wieder euren Wortschatz erweitern. Also fackelt nicht lange und schaut euch das Video an!

Transkript:

Hallo liebe YouTube-Deutschlerner und willkommen bei Deutsch mit Benjamin, der ersten Adresse für alle fortgeschrittenen Deutschlerner, die ihre Deutschkenntnisse perfektionieren wollen.

Und heute gebe ich euch ein paar Redewendungen beziehungsweise Formulierungen mit dem Wort fackeln. Und wir fangen an mit dem Nomen die Fackel. Was ist eigentlich eine Fackel? Eine Fackel ist eigentlich so ein Stock. Ein Stock, auf dem oben eine Flamme brennt. Das heißt, man kann das oben anzünden und dann hat man diesen Stock. Oben ist die Flamme und man kann das nutzen als Beleuchtung als Beleuchtungskörper sozusagen, ja. Um einen sehr dunklen Raum unter der Erde zum Beispiel zu erhellen. Das ist eine Fackel.

So und dann haben wir das Verb fackeln. Und im übertragenen Sinne bedeutet das sowie zögern. Man benutzt es meistens in einer Negation. Das heißt, man sagt meistens: Ich habe nicht lange gefackelt. Oder: Ohne lange zu fackeln, habe ich das gemacht. Und das bedeutet: Ohne lange zu zögern. Ich habe nicht gezögert, ich habe es gleich gemacht. Zum Beispiel, wenn ich über ein Problem eine Herausforderung spreche.

Nehmen wir das Beispiel. Ja, meine Schwester möchte sich von ihrem Freund trennen, ja. Und sie möchte sofort ausziehen. Sie hält es da nicht mehr aus. Die ganze Zeit streiten die sich. Es fliegen die Fetzen. Das ist übrigens auch eine schöne Redewendung. Es fliegen die Fetzen heißt: Sie streiten sich, ja. Sehr sehr heftig. Genau. Sie hält es nicht mehr lange da aus. Sie will weg. Sie ruft mich an, erzählt mir davon und bittet mich um Hilfe. Dann kann ich sagen: Komm! Fackeln wir nicht lange, ich komme zu dir. Ich hole dich ab und du kannst erst mal ein paar Tage bei mir unterkommen. Wenn ich dann später davon erzähle, dann könnte ich sagen: Als sie mich angerufen hat und mir von ihrem Schicksal erzählt hat. Von ihrem Leiden, von ihrer Situation erzählt hat, habe ich nicht lange gefackelt. Ich bin einfach hingefahren, habe sie abgeholt und habe ihr gesagt, dass sie erst mal eine Weile bei mir unterkommen kann, ja.

Ich habe nicht lange gefackelt. Ohne lange zu fackeln, bin ich zu ihr gekommen und habe sie abgeholt und mitgenommen. Ohne lange zu fackeln. Ich habe nicht lange gefackelt, okay? Das wäre eine Möglichkeit. Also ein Problem einfach angehen, ohne lange zu warten, ohne länger darüber nachzudenken, dass irgendwie abzuwägen, ja. Sollte ich das jetzt machen? Was wären jetzt die Vor- und Nachteile. Sondern einfach das Problem angepackt. Ich habe das Problem angepackt, ja.

Eine andere oder ein anderes Beispiel wäre: Ich sehe ein Angebot für einen neuen Computer und dieses Angebot fesselt mich. Ich finde das Angebot so gut, so Klasse. Ohne zu fackeln, kaufe ich den Computer einfach. Also ich denke mir einfach: So ein super gutes Angebot, das kommt mir nicht alle Tage unter. Also werde ich jetzt einfach kaufen. Ich werde jetzt einfach annehmen dieses Angebot, ja. Ich werde jetzt nicht lange fackeln. Ich werde jetzt nicht lange drüber nachdenken, ich kaufe mir den Computer einfach. Also ich fackele nicht lange. Ohne lange zu fackeln, kaufe ich mir den Computer. Das wäre auch eine Möglichkeit, das so zu benutzen.

Eine andere Möglichkeit, das ist dann schon noch übertragener, würde ich sagen und auch nicht mehr so häufig, aber auch in dieser Bedeutung kann man es antreffen. Wenn jemand… Zum Beispiel, wenn ihr bei einem Vortrag euch anmeldet oder so, ja. Oder bei einem Seminar und ihr geht dahin und ihr erwartet vielleicht, dass es erstmal langsam losgeht. Ihr bekommt vielleicht erstmal eine Einführung. Aber es geht sofort los. Also von Minute eins an werdet ihr dort mit Informationen überschüttet und überhäuft und ihr könnt euch gar nicht mehr retten, ja. Also ihr seid ein bisschen überfordert, es geht irgendwie viel schneller als gedacht, viel schneller als erwartet. Entschuldigt, dass jetzt hier gerade dieser uralte VW-Bus steht. Sorry, aber ich hoffe, dass sein Motor gleich ausgeht. Na ja auf jeden Fall …
Genau, dann könntet ihr auch sagen: Okay ich bin da zu diesem Seminar hingegangen und ich dachte,
dass wir erst mal eine Einführung bekommen. Aber nee, also ohne zu fackeln, ohne Umschweife könnte man auch sagen. Ohne Umschweife, ohne zu fackeln sind wir gleich richtig in die Materie eingestiegen und es ging gleich los mit dem Unterricht, ja. Mit dem Thema. Also ohne zu fackeln jetzt… Warum muss er jetzt ausgerechnet genau hier parken weiß ich nicht und doch noch weiterfahren… Aber jetzt ist er weg, super! Also ohne Umschweife, ohne abzuschweifen, ohne lange zu fackeln sind wir direkt los also sind wir direkt in die Materie eingestiegen und haben direkt angefangen.

Ja, das wäre also auch noch eine Möglichkeit, wie man diese Redewendung benutzen beziehungsweise antreffen könnte, ja. Kennt ihr vielleicht auch solche Situation, beziehungsweise könnt ihr euch noch andere Situationen vorstellen, wo ihr das benutzen könntet. Also ich habe nicht lange gefackelt. Und dann sagt man oft auch einfach dazu, ja. Ich habe nicht lange gefackelt und dann bin ich einfach zu meiner Schwester gefahren und habe sie abgeholt. Ich habe nicht lange gefackelt und habe den Computer einfach gekauft. Also ich habe nicht lange gefackelt. Einfach und einfach, ja. Oder ohne lange zu fackeln habe ich einfach das und das gemacht. Kennt ihr solche Situationen? Habt ihr vielleicht eigene Beispiele, die ihr in die Kommentare schreiben könntet? Ich würde mich sehr freuen. Gebt gerne dem Video auch ein Daumen nach oben, wenn euch das geholfen hat und euch diese Redewendung gefällt.

Ihr lernt Deutsch mit Benjamin auf YouTube und ich freue mich auf euch im nächsten Video.

VonBenjamin

Fließend Deutsch sprechen – 7 Tipps für fortgeschrittene Deutschlernende

Fließend Deutsch zu sprechen wird normalerweise als der Punkt angesehen, an dem der Groschen endlich fällt.

Du brauchst nicht mehr länger im Kopf Sätze aus deiner Muttersprache zu übersetzen und musst auch nicht Ewigkeiten überlegen, wie du deinen Gedanken angemessen formulieren sollst. Die deutsche Sprache ist dir einfach in Fleisch und Blut übergegangen und geht dir nun leicht über die Lippen. Du kannst dich auf Deutsch über etwas beschweren, auch mal den ein oder anderen witzigen Spruch raushauen und bist in der Lage, dich genau wie in deiner Muttersprache über viele verschiedene Themen zu unterhalten – oder vielleicht sogar noch besser.

Ist genau das dein Ziel? Nun, ich habe keinen ultimativen Zaubertrick für dich, mit dem du sofort fließend Deutsch sprechen wirst. Aber ich habe anhand meiner Erfahrungen als Deutschlehrer und Fremdsprachenlerner 7 wertvolle Tipps für dich in einem kostenlosen E-Book zusammengestellt, die dir helfen werden, dich schon bald flüssiger und sicherer auf Deutsch unterhalten zu können.

Lade dir mein E-Book kostenlos hier herunter und schreibe mir gerne dein Feedback bzw. deine Erfahrungen in die Kommentare: Konntest du einen oder mehrere meiner Tipps bereits umsetzen? Hast du einen anderen Tipp, den du ergänzen würdest? Dann lass hören – ich freue mich auf deinen Kommentar!

VonBenjamin

Schluss mit Pauken und Lehrbüchern – Benutze die deutsche Sprache, indem du sie hörst und tatsächlich sprichst.

Mach mit bei unserer 6-Wochen-Challenge – dem Gruppen-Konversationskurs in meiner Akademie!

Wenn du besser Deutsch sprechen willst, musst du mehr sprechen. Und wenn du deine Mitmenschen, Fernsehsendungen usw. besser verstehen willst, musst du … na ja, eben mehr hören. Unser Gruppen-Konversationskurs bietet dir genau das.

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Die meisten Deutschkurse sind stinklangweilig! Die Lehrer wollen, dass du Grammatikregeln auswendig lernst und Vokabeln paukst. Sie wollen, dass du ellenlange Aufsätze über Themen schreibst, die für dich nicht relevant sind und die dich nicht interessieren. Sie wollen, dass du irgendwelche Vokabeln lernst, die du nie brauchst und deshalb auch nie benutzen wirst. Im Endeffekt wirst du dein Ziel – flüssiger zu sprechen – so aber niemals erreichen.

Aus genau diesem Grund – um dir die Möglichkeit zu geben, die deutsche Sprache aktiv im Gespräch über aktuelle und relevante Themen zu benutzen – starten wir hier in meiner Online-Akademie die 6-Wochen-Challenge: Aktiv Sprechen & Hören.


Was ist die 6-Wochen-Challenge Aktiv Sprechen & Hören?

Die 6-Wochen-Challenge Aktiv Sprechen & Hören ist ein Online-Gruppen-Kurs, in dem du im Gespräch mit einem Deutsch-Coach aus meinem Team und einer kleinen Gruppe von anderen Deutschlernenden über interessante Video- und Audiobeiträge zu aktuellen Themen diskutierst und somit deinem mündlichen Sprachvermögen einen gewaltigen Schub gibst sowie dein Hörverstehen erhöhst.

Die Gruppen füllen sich schnell und in jeder Gruppe gibt es maximal 4 Teilnehmende!


Wann findet der Unterricht statt?

Alle 2 Monate startet eine neue Runde der 6-Wochen-Challenge. 6 Wochen lang gibt es dann 12 Online-Sitzungen auf Skype (also 2 Sitzungen pro Woche).

Derzeit bieten wir Gruppen für die Niveaus B2, C1 und C2 an.

Die aktuellen Gruppen und Termine werden immer hier veröffentlicht.


Welche Lehrmaterialien werden dem Kurs zugrunde gelegt?

Vor jeder Sitzung erhältst du einen Audio- oder Videobeitrag zu einem aktuellen Thema sowie Aufgaben, die vorbereitend zu jeder Stunde teils einzeln, teils in Gruppen bearbeitet werden sollen. In der Sitzung wird dann das Thema diskutiert bzw. die Aufgaben besprochen. Grammatikregeln pauken, Vokabellisten auswendig lernen und langweilige Lehrbuchtexte lesen wirst du in diesem Kurs NICHT.


Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs ist für alle Deutschlernenden geeignet, die ihr gesprochenes Deutsch und ihr Hörverstehen verbessern möchten und Spaß daran haben, sich mit anderen Deutschlernenden auszutauschen. Wenn du selbstbewusst wie in deiner Muttersprache diskutieren möchtest und authentische Audio- und Videobeiträge in deutscher Sprache gut verstehen möchtest, dann empfehlen wir dir wärmstens eine Teilnahme an diesem Kurs.


Kann ich an dem Kurs teilnehmen, um mich auf eine Prüfung vorzubereiten?

Obwohl die 6-Wochen-Challenge kein Prüfungsvorbereitungskurs ist (da wir hier sind, um echtes Deutsch fürs Leben zu lernen, wie es tatsächlich gesprochen wird), kannst du diesen Kurs parallel zu deiner Prüfungsvorbereitung nutzen. In der mündlichen Prüfung musst du dich ja auch zu aktuellen Themen äußern. Dementsprechend wird dir der Kurs auch dabei helfen.


Was brauche ich, um teilzunehmen?

Da der Kurs vollständig online stattfindet, brauchst du eine stabile Internetverbindung, die aktuelle Version des Programms „Skype“ sowie eine funktionierende Webcam und ein funktionierendes Mikrofon. Außerdem bitten wir dich, vor der Buchung einen kurzen Einstufungstest zu absolvieren. Der Test dauert ca. 15 Minuten und hilft uns und dir, die geeignete Gruppe für dich zu finden.

Hier geht’s zum Einstufungstest.

Wir freuen uns sehr auf deine Teilnahme!

VonBenjamin

Über mich

Dein Wegweiser zum natürlichen deutschen Akzent

Hallo und willkommen bei Deutsch mit Benjamin!

Deutsch mit Benjamin

Mein Name ist Benjamin und ich unterrichte seit mehreren Jahren Menschen aus aller Welt in Deutsch. Dabei ist es mir ein besonderes Anliegen, Deutschlernenden dabei zu helfen, selbstbewusst, stressfrei und authentisch Deutsch zu sprechen. Um meine Erfahrungen und Kenntnisse weiterzugeben, habe ich Deutsch mit Benjamin ins Leben gerufen.

 

Meine Mission

Auf meiner Webseite und meinen Kanälen stelle ich Lerninhalte rund um das gesprochene Deutsch zur Verfügung. Die deutsche Alltagssprache unterscheidet sich erheblich von der Sprache, die in den meisten Lehrbüchern und Deutschkursen gelehrt wird. Genau da setze ich an: In meinen Lerninhalten dreht sich alles um die deutsche Aussprache im wirklichen Leben – seien es formelle oder informelle Situationen. Auch wenn ich mit meinen Inhalten hauptsächlich Nicht-Muttersprachlern helfen möchte, ihr gesprochenes Deutsch zu verbessern, um beruflich und privat mehr Anerkennung zu finden, können sie genauso gut von nicht-muttersprachlichen und muttersprachlichen DaF-Lehrkräften zur Weiterbildung bzw. als Ergänzung für den Unterricht genutzt werden.

 

Über mich persönlich

Zurzeit lebe ich in der tschechischen Stadt Brünn. Geboren und aufgewachsen bin ich allerdings in der wunderschönen Stadt Dresden und habe in Berlin Germanistik und Slawistik studiert. Ich spreche neben meiner Muttersprache Deutsch auch noch Englisch und Tschechisch. Als ich noch aktiv Tschechisch gelernt habe, war ich immer auf der Suche nach mehr Materialien zur tschechischen Aussprache, um als deutscher Muttersprachler das gesamte Potential meiner tschechischen Stimme ausschöpfen zu können. Genau diese Möglichkeit, die ich beim Tschechischlernen nie hatte, möchte ich meinen Schülern beim Deutschlernen geben.

Weitere persönliche Einblicke teile ich regelmäßig auf meiner Instagram-Seite sowie auf meinem Telegram-Kanal.