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VonBenjamin

Aussprachetraining: Intonation in Fragesätzen | Natürlich Deutsch sprechen

Im heutigen Aussprachetraining lernt ihr die korrekte Intonation in Fragesätzen. Unter der Intonation sei hier im engeren Sinne die Sprechmelodie zu verstehen.

Hallo liebe You-Tube Deutschlerner. Willkommen bei Deutsch mit Benjamin, der ersten Adresse für alle fortgeschrittenen Deutschlerner, die ihre Deutschkenntnisse perfektionieren wollen und diesmal mit einem Video direkt von meinem Balkon aus. Der Frühling zeigt sich nämlich heute von seiner besten Seite. Das kann man jetzt in dem Video hier nicht so gut sehen, aber es ist echt wunderschönes Wetter und das Video entsteht auch sehr spontan. Also ohne Vorbereitung mache ich es, weil es mir heute im Aussprache-Training eingefallen ist und ich auch immer wieder diese Sache angetroffen habe, über die ich heute sprechen will.

Es geht nämlich um die Intonation in Fragesätzen. Und das ist ein weit verbreiteter Trugschluss, mit dem ich heute aufräumen möchte. Also ein Trugschluss ist ein Irrglaube etwas das viele Menschen glauben, was aber nicht der Wahrheit entspricht. Man sagt der Trugschluss oder der Irrglaube. Und ich möchte mit diesem Trugschluss aufräumen, habe ich noch gesagt. Also aufräumen heißt in dem Fall nicht das Zimmer sauber machen und alle Sachen wieder an den ursprünglichen Platz zurücklegen, sondern es heißt mit einem Vorurteil zum Beispiel könnte ich auch aufräumen, oder mit einem Trugschluss aufräumen heißt: das widerlegen. Also einfach zeigen, dass es ein Trugschluss ist, dass es eben nicht der Wahrheit entspricht.

Ich zeige das deutlich, dass das falsch ist. Aber ich habe es tatsächlich von vielen Lehrern auch schon gehört, von vielen Deutschlehrern. Selbst muttersprachliche Deutschlehrer haben das schon gesagt und ich habe das schon gesehen, in verschiedenen Videos auch. Also, viele sagen, viele glauben, dass die Stimme am Ende von Fragesätzen in der deutschen Sprache nach oben gehen muss. Immer. Und das ist einfach falsch. Das ist nicht richtig. Wir gehen nicht nur in Aussagesätzen, sondern eben auch in Fragesätzen mit der Stimme am Ende nach unten. Haben also keine steigende Intonation, sondern eine fallende Intonation. Ich gebe euch ein einfaches Beispiel. Wenn ich euch zum Beispiel fragen würde, wie lange ihr schon in Deutschland lebt, ja? Nehmen wir… Angenommen ihr seid jetzt in Deutschland, ihr lebt in Deutschland und ich würde euch fragen, wie lange ihr schon in Deutschland lebt. Dann würde ich fragen: „und wie lange lebst du eigentlich schon in Deutschland?“ Merkt ihr das? Ich gehe mit der Stimme ganz klar nach unten, überhaupt nicht nach oben.

Also ich sage nicht: „wie lange lebt ihr eigentlich schon in Deutschland“? Das ist falsch, das klingt nicht natürlich. Das ist nicht die richtige Art diesen Satz auszusprechen. Also ich gehe mit der Stimme nach unten: „wie lange lebst du eigentlich schon in Deutschland“? Stimme geht nach unten, sehr weit nach unten. Genauso wie auch in der Antwort die Stimme nach unten gehen würde. Da hätten wir ja auch eine fallende Intonation. Seit fünf Jahren. Seit fünf Jahren, ja? Stimme geht auch nach unten. Und das betrifft auch Fragesätze nicht nur Aussagesätze.

Es gibt ein paar Fälle, wo wir in Fragen dann doch mit der Stimme am Ende nach oben gehen, tatsächlich nach oben gehen. Wo wir also wirklich eine steigende Intonation haben. Das ist aber nicht der Normalfall. Das sind Spezialfälle.

Der erste Fall betrifft Ja-Nein Fragen. Wenn ich euch also eine Ja-Nein Frage stelle, das heißt eine Frage, auf die ihr dann entweder mit ja oder mit nein antworten könnt. Dann würde ich meine Stimme am Ende anheben. Dann würde ich fragen zum Beispiel: „kommt ihr eigentlich auch morgen mit auf den Ausflug“? Ja, also hier gehe ich mit der Stimme am Ende nach oben. Weil ihr könnt antworten: „ja ich komme auch mit“, oder „nee du ich glaube ich habe keine Lust“. Ja, also noch mal die Frage: „kommt ihr eigentlich morgen auch mit auf den Ausflug“? Ja, okay hier gehe ich mit der Stimme nach oben. Aber das ist, wie gesagt, der Spezialfall Ja-Nein Frage, eine Entscheidungsfrage sagt man auch.

Der zweite Spezialfall ist, wenn ich unsicher bin und nachfragen muss. Also es geht hier um Nachfragen: Was hast du gesagt? Wie war das? Wie meinst du das? Wie heißt du noch mal? Okay, also in solchen Fragen, wo ich einfach nicht sicher bin, wo ich noch mal nachfragen muss. Eigentlich kenne ich schon die Antwort, oder ich habe die Antwort irgendwann schon mal bekommen, aber ich bin mir nicht sicher, oder ich habe es nicht richtig gehört, ich frage nach. Ja, dann gehe ich mit der Stimme auch nach oben. Also wenn ihr beispielsweise in einem Gespräch seid und … so ein Telefongespräch oder Skype-Call, die Verbindung ist schlecht, dann sagt ihr nicht: „was hast du gesagt, was hast du gesagt“? Also das wäre dann komisch, mit fallender Intonation. Dann müsst ihr die Stimme tatsächlich anheben: „was hast du gesagt, was“? Ja, auch wenn man nur dieses eine Wort fragt: „was, wie bitte“?, geht man auch mit der Stimme so nach oben. Ja, weil diese steigende Intonation auch Unsicherheit zeigt.

Und der dritte Spezialfall ist, wenn wir Fragen stellen, mehrere Fragen hintereinander, wie so eine art Checkliste. Beispielsweise wenn ihr beim Finanzamt seid. Ihr geht zum Finanzamt nach Deutschland und die Mitarbeiterinnen dort die Sachbearbeiterin fragt euch ganz ganz viele Sachen. Sie stellt euch ganz ganz viele Fragen. Zum Beispiel: „wie lange leben Sie schon in Deutschland? Haben Sie Kinder? Gehen sie hier zur Schule? Was sind Sie vom Beruf? Was machen Sie oder was haben Sie studiert“? Und so weiter, also tausend Fragen… Die Frau in dem Fall fragt euch nicht, weil sie das wirklich wissen will. Das ist keine natürliche Gesprächssituation, sondern es ist eine Checkliste quasi, die sie abarbeiten muss, weil sie diese Antworten braucht, um die ins System da einzutragen, ja? Also wenn man mehrere Fragen stellt und das eigentlich… Eigentlich will man die Antwort nicht unbedingt wissen. Es interessiert einen eigentlich nicht, sondern man braucht die Antwort einfach, um das abzuhaken. Ok, nächste Frage, weiter, ja? Dann geht man mit der Stimme auch nach oben, hat man auch diese steigende Intonation.

So, also um es noch mal ganz kurz zusammenzufassen. Wir gehen mit der Stimme in Fragesätzen nur dann nach oben, wenn wir eine Ja-Nein Frage stellen. Wenn wir nachfragen. Das heißt bei Unsicherheit um uns noch mal zurück zu versichern. Und wenn wir mehrere Fragen schnell hintereinander stellen, wie auf einer Checkliste, die wir abarbeiten, mit mehreren Fragen, ja? In allen anderen Fällen, also das sind ja wirklich drei Spezialfälle, die jetzt nicht jeden Tag vorkommen… Doch! Also, gut die Ja-Nein Frage, die kommt definitiv jeden Tag vor, die Nachfrage auch, aber wenn ihr euch überlegt, wie man Fragen stellt. Also meistens hat man ja so ein Fragewort: was, wie, wo, wann, ja? Und dann in der Regel hat man nicht diese Checkliste, die man abarbeitet in ganz normalen Gesprächen. Es sei denn ihr arbeitet vielleicht an so einem Kundentelefon oder ihr arbeitet selbst für irgendein Amt, oder eine Behörde oder so, dann müsst ihr eure Kunden oder Gesprächspartner vielleicht tatsächlich nach so vielen Sachen fragen, ja? Also dann wäre das vielleicht auch definitiv relevant für euch, aber meistens im Leben stellt man entweder Ja-Nein Fragen. Okay, dann gehe ich mit der Stimme nach oben, oder eben Fragen mit Fragewort, aber dann geht die Stimme nach unten, okay?

Gut das soll es gewesen sein und ich danke euch fürs Zuschauen. Ihr lernt Deutsch mit Benjamin auf You-Tube und ich freue mich auf euch im nächsten Video.

VonBenjamin

Akzentfrei Deutsch mit Serien: Dark (Netflix) | Aussprache, Sprachmelodie & Hörverstehen verbessern

Hallo liebe YouTube-Deutschlerner! Willkommen bei Deutsch mit Benjamin! Heute analysieren wir eine Szene aus der beliebten deutschsprachigen Netflix-Serie Dark. Dabei untersuchen wir Veränderungen, Reduzierungen und Verbindungen von Lauten, um richtig Deutsch sprechen zu lernen. Solche Analysen sind goldwert, wenn ihr eure Aussprache, Intonation und Sprachmelodie verbessern wollt sowie schnelles Deutsch besser verstehen wollt. Die Szene (aus Staffel 1, Folge 5): Jonas sitzt am Grab seines Vaters und trifft erstmals auf sein älteres Ich. Mein Kanal richtet sich an alle, die Deutsch als Fremdsprache lernen und akzentfrei Deutsch sprechen bzw. ihre Aussprache verbessern möchten, um im Berufs- und Privatleben ernster genommen zu werden.

Transkript:

Hallo liebe YouTube-Deutschlerner! Weil ich ja weiß, wie sehr euch das gefällt und wie nützlich ihr das findet, werde ich auch heute wieder einen kurzen Serienausschnitt analysieren, und zwar hinsichtlich Aussprache, Intonation und Sprechmelodie. Auf meiner Instagram-Seite habe ich vor einer Weile eine Umfrage gemacht, welche Serie euch am besten gefällt und es hat sich rausgestellt, dass die mit Abstand beliebteste deutschsprachige Serie unter Deutschlernern die Netflix-Serie Dark ist. Aus diesem Grund habe ich heute auch eine Szene aus dieser Serie, und zwar aus der 5. Folge der 1. Staffel, wo Jonas am Grab seines Vaters zum ersten Mal auf sein älteres Ich, also auf den älteren Jonas trifft. Wenn ihr also gerne mit Serien Deutsch lernt, eure deutsche Aussprache verbessern wollt und nicht nur das, sondern auch fließend Deutsch sprechen wollt bzw. flüssig Deutsch sprechen wollt, akzentfrei Deutsch sprechen wollt, dann bleibt dabei.

Einige von euch haben mir übrigens mitgeteilt, dass sie meine Videos auf der Startseite von YouTube nicht mehr angezeigt bekommen. Ich weiß nicht, warum, aber was ihr tun könnt, am besten einfach auf die Glocke neben dem Abonnieren-Button drücken, dann bekommt ihr nämlich immer eine kurze Benachrichtigung angezeigt, sobald ein neues Video von mir online ist. Also einmal auf „Abonnieren“ klicken und dann daneben noch auf dieses kleine Glöckchen.

Bevor wir nun gleich anfangen, möchte ich euch noch kurz daran erinnern, dass ihr, wenn ihr an persönlichem Deutschunterricht interessiert seid, euch bei italki anmelden könnt, und zwar für nur 1€. Falls ihr italki noch nicht kennt: es ist eine wirklich coole Plattform, auf der ihr 1:1 von qualifizierten muttersprachlichen Lehrern lernen könnt, maßgeschneiderten Unterricht erhaltet und zudem über die App von italki auch andere Muttersprachler kennenlernen könnt. Auch ich selbst habe, als ich Tschechisch gelernt habe, meinen persönlichen Unterricht über italki gebucht. Bei italki bezahlt man nur pro Stunde und zu einem Preis, der dem eigenen Budget entspricht, man kann sich also seinen Preis selber wählen bzw. eben seinen Lehrer und jeder Lehrer legt eben seinen eigenen Preis fest.

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Und jetzt legen wir los mit der Analyse. Schauen wir uns zuerst die Szene an und danach analysieren wir das Ganze. Im ersten Satz höre ich das Wort „ähnlich“ am lautesten und am deutlichsten, eine Nebenbetonung höre ich auf der Verbform „siehst“. Betonte Wörter sind ja in der Regel von den anderen Wörtern im Satz klar abgetrennt, d.h. da das Wort „ähnlich“ ja mit einem Vokal beginnt, ist hier auch der Knacklaut klar zu hören. Vor betonten Wörtern kann man also gut Sprechpausen einbauen. Das könnt ihr euch also auch merken, wenn ihr sprecht. Dieser Vokal ist lang, das wird auch durch den Buchstaben H in der Schreibung deutlich, der dann natürlich an sich nicht mitgesprochen wird. Ich höre hier ein ungespanntes, langes [ɛː], was vor allem im süddeutschen Sprachraum verbreitet ist. Der Schauspieler, Andreas Pietschmann, kommt auch aus Bayern, was also wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist. In den meisten Regionen des deutschen Sprachraums wäre hier nämlich ein gespanntes, langes [eː] üblicher. Auch dieses [iː] ist lang, was auch wieder an der Schreibung hier zu sehen ist. Interessanter wird es bei den beiden Pronomen, die ja Funktionswörter und somit unbetont sind. Sowohl das U in „du“ als auch das I in „ihm“ werden hier zu kurzen Vokalen reduziert. Also nicht [duː], sondern [du] und nicht [iːm], sondern [ɪm], so wie auch die Präposition klingen würde. Dieser i-Vokal ist also hier auch eher ungespannt. Und obwohl dieses Wort ja eben mit einem Vokal beginnt, höre ich hier keinen Knacklaut, also diese beiden Wörter verbinden sich. Versucht nun mal nachzusprechen. Machen wir also Shadowing. Ich spiele euch den Satz dreimal hintereinander ab, danach kommt eine Pause für euch zum Nachsprechen.

Wie zu erwarten war, wird hier natürlich das Nomen „Vater“ betont, hier schön mit a-Schwa am Ende, ja, Vater. Hier fällt dieses E weg, ja, also das wäre ja eigentlich eh ein e-Schwa – „deinem“, ja, aber das wird hier getilgt und das hat auch zur Folge, dass das N hier wegfällt. Das ist eine sogenannte regressive Assimilation. Das M hier brauchen wir weiterhin, das kann nicht getilgt werden, denn das ist ja das Kasus-Signal für den Dativ hier, deswegen ist das noch zu hören. [ˈdaɪ̯nəm] wird also zu [daɪm]. Achtung, Shadowing, also bitte wieder schön nachsprechen.

Was hier sehr schön zu hören ist, ist diese steigende Intonation, ja, die Stimme geht hier deutlich nach oben, was auch immer dazu führt, dass das dann lauter ist. Der eigentliche Satzakzent liegt aber hier auf dem Verb „kennen“. Das N wird logischerweise als solches nur einmal ausgesprochen und auch hier haben wir wieder eine ganz typische e-Schwa-Tilgung in der Endung und da der Verbstamm hier auf N endet, hört man die Endung gar nicht mehr. Der Vokal ist natürlich kurz, ja, das sieht man auch an der Schreibung von Doppel-N. Nun haben wir hier zwei Funktionswörter, also unser Signal für Lautveränderungen und Reduzierungen. Ja, grammatikalische Endungen und Funktionswörter sind immer das Signal, dass Laute anders oder gar nicht ausgesprochen werden. Also zwei Funktionswörter, die man eigentlich gut verbinden könnte, allerdings höre ich hier doch noch so ein ganz schwachen Knacklaut dazwischen, was an der steigenden Intonation auch liegen kann, ja, weil eben dadurch, dass die Stimme nach oben geht, an dieser Stelle eben auch lauter gesprochen wird und damit eben auch ein bisschen deutlicher. Diesen Vokal hier höre ich als kurzes, ungespanntes [ɪ], das ist also eine Veränderung, normalerweise wäre hier ja ein langes, gespanntes [iː], ja, und insgesamt lässt sich sagen, dass diese beiden Vokale, also das kurze [ɪ] und das a-Schwa bzw. aber auch das [ʊ] in „uns“ sehr schnell ausgesprochen werden. Machen wir auch mit dieser Frage Shadowing.

Dieses „Nein“ hier wirkt auf mich sehr resignierend, ja, er spricht das Wort sehr leise und sehr tief aus.
Dann haben wir hier den Satzakzent auf dem Nomen „Vater“, praktisch wie am Anfang schon im zweiten Satz. Eine Nebenbetonung höre ich hier auf dem Verb „kannte“, ja, ihr seht jetzt auch diese Parallele, ja, Verben sind in der Regel betont, aber tragen nicht immer die Hauptbetonung. Die liegt dann eben auf dem Objekt, in diesem Fall eben „Vater“ oder einer Ergänzung, wie oben im allerersten Satz „ähnlich“. Zurück zu diesem Satz hier. Sehr auffällig finde ich, dass die Konjunktion „aber“, also deren erste Silbe, was ja eigentlich ein langes A ist, hier ausbleibt, also man hört schon noch was vor diesem B hier, ja, aber es ist auf keinen Fall ein klarer a-Vokal. Es ist eher wie so ein leichter Stimmansatz, also praktisch ein Knacklaut, ja, er setzt mit seiner Stimme an, er beginnt zu sprechen und die erste Silbe wird auch nicht komplett einfach ausgelassen, aber andererseits eben auch nicht so richtig ausgesprochen. Statt des Vokals also eben nur ein Knacklaut. Und das geht dann auch so weiter. Die beiden Wörter „aber“ und „ich“ klingen wie ein Wort und auch hier in „ich“ hört man gar kein I mehr, sondern nur noch das [ç]. Insgesamt werden diese beiden Wörter also echt schnell ausgesprochen und miteinander verbunden, sodass es eben wie ein einziges Wort klingt. Aus „aber ich“ wird dann also: …

Zu dem Verb kann man eigentlich nicht viel sagen. Natürlich wird auch hier nur ein N gesprochen, die Schreibung von Doppel-N zeigt uns, dass der Vokal kurz ist. Interessanter wird es wieder bei dem Pronomen und wie wir das auch am Anfang schon hatten, kommt es hier zur e-Schwa-Tilgung und deshalb auch zur Tilgung, also zum Wegfall des N. In diesem Fall bleibt also einfach „dein“ übrig. Ja, hier ist das so möglich, weil wir ja hier im Akkusativ eh am Ende ein N haben, d.h. dieses Kasus-Signal hören wir auch weiterhin.

So, hier haben wir mal einen längeren Satz. Im ersten Teilsatz höre ich das Wort „her“ am lautesten, im zweiten Teilsatz das Wort „gut“ und ebenso ziemlich deutlich das Wort „erinnern“. Was hier am Satzanfang passiert, finde ich total interessant. Diese beiden Wörter höre ich nämlich überhaupt nicht. Und das ist auch was ganz Typisches, was wirklich oft Tag für Tag so passiert, und zwar dass wir eben in der spontan gesprochenen Sprache dieses „es ist“ einfach nicht mitsprechen. Ich werde zu dieser Reduzierung mal ein extra Video aufnehmen. Dann, hier der o-Vokal ist sehr kurz und ungespannt: „schon“. Das Wort „her“ wie gesagt laut und deutlich, achtet hier auch auf dieses klare, gespannte, lange [eː] und das a-Schwa: „her“.

Im zweiten Teilsatz passiert nun wieder dasselbe wie vorhin. Wir haben ja hier wieder „aber ich“ – und auch diesmal wird das A nicht mitgesprochen, und hier haben wir ja davor eben noch das a-Schwa von dem Wort „her“, sodass sich diese beiden Wörter hier sehr schön verbinden. Und dann eben auch wieder wie vorhin, kein I, nur [ç], sodass sich die beiden Wörter hier eben auch wieder verbinden. Eine weitere Verbindung passiert auch hier zwischen „kann“ und „mich“, sodass es auch zu einer regressiven Assimilation kommt, dadurch, dass M und N lautlich sehr nah beieinander liegen, wird dieser N-Laut nicht mitgesprochen: [kamɪç]. Was mir außerdem deutlich auffällt, ist, dass all diese Wörter auch miteinander verbunden werden, also gar kein Knacklaut hier zu hören ist, obwohl wir am Anfang immer Vokale haben. Und auch hier innerhalb dieses Wortes hätten wir ja einen Knacklaut zwischen dem Präfix und dem Stamm, aber auch der bleibt aus. „an ihn“ – das sind zwei Funktionswörter, hier kommt also zur Reduzierung, und zwar ist das I hier kurz, so wie wir das ja auch im allerersten Satz heute bereits gesehen haben. Vielleicht nochmal kurz zu dem Verb „erinnern“. Das trägt ja eben nicht die Hauptbetonung und somit kommt es auch hier zu Veränderungen. Das Präfix wird hier lediglich mit dem a-Schwa gesprochen, verbindet sich wie gesagt mit dem Verbstamm, also ohne Knacklaut, sodass am Ende noch das hier so übrig bleibt: … Machen wir auch damit Shadowing.

Ich danke euch, dass ihr heute wieder dabei wart. Ihr lernt Deutsch mit Benjamin auf YouTube und ich freue mich auf euch im nächsten Video.

VonBenjamin

Akzentfrei Deutsch sprechen & Deutsch besser verstehen | Deutsch lernen mit Serien

Hier analysieren wir einen Serienausschnitt im Hinblick auf Aussprache, Intonation und Sprechmelodie. Das ist eine effektive Übung, mit der ihr euer Hörverstehen verbessern sowie akzentfrei Deutsch sprechen lernen könnt. Der Ausschnitt stammt aus der 1. Folge der ZDF-Miniserie „Deutscher“. Wir analysieren ein kurzes Gespräch. Ulrike schlägt Eva vor, am Wochenende zusammen zu grillen, doch Eva ist bereits verabredet.

Transkript:

Hallo liebe YouTube-Deutschlerner. Heute analysieren wir, wie Deutsche wirklich sprechen. Wir schauen uns dazu eine kleine Szene aus der deutschsprachigen Mini-Serie „Deutscher“ an und gucken dann ganz genau auf die Intonation, d.h. die Sprechmelodie und Betonung sowie auf Reduzierungen, d.h. welche Wörter und Laute nicht mitgesprochen oder verändert werden. Das ist eine sehr sehr effektive Übung, die euch helfen wird, euer Hörverstehen zu steigern und auch selbst schneller zu sprechen, flüssiger zu sprechen, also locker und leicht auf natürliche Weise Deutsch zu sprechen.

So, was haben wir hier genau gehört? Ich schaue immer als erstes gerne auf die Intonation, weil das meiner Meinung nach ganz wichtig ist. Intonation, ja, also damit meine ich die Satzmelodie und die Betonung von Silben und Wörtern. Und da fällt mir hier als erstes auf, dass die Stimme am Ende weit nach oben geht. Auf dem Verb „grillen“ liegt also auch ganz klar eine der Hauptbetonungen. Außerdem höre ich hier noch eine weitere Betonung, hier, und noch lauter hier, auf dem Nomen „Wochenende“. So, zwei Hauptbetonungen. Wochenende und grillen. In vielen Lehrbüchern kann man lesen, dass es im Deutschen nur einen Satzakzent gibt, also nur eine Hauptbetonung, was aber einfach falsch ist. Das sehen wir ja eben hier. Sowohl „grillen“ als auch „Wochenende“ tragen hier jeweils eine der Hauptbetonungen. Sie sind beide gleich laut. So, wir haben hier übrigens ein schönes Redemittel: „Sag mal“ – eignet sich sehr gut, wenn man jemandem eine Frage stellen will, so um die Aufmerksamkeiten der Person zu kriegen. Hier höre ich tatsächlich ein [g], also den stimmhaften Laut, also kein [k], keine Auslautverhärtung, sondern wirklich [g] und das liegt wohl daran, dass diese Phrase zusammengehört, dieses Redemittel „Sag mal“. Außerdem haben wir hier zwei Reduzierungen. Das A ist nämlich kurz und das L spricht sie nicht mit. Auch hier wird natürlich das zweite L nicht mitgesprochen. Dann fällt hier dieses e-Schwa weg: „wollen“.

Und das Wort „wir“ wird hier auch reduziert. Das eigentlich lange, gespannte [i:] wird zu einem kurzen, ungespannten [ɪ] und das a-Schwa fällt weg. Und auch das nächste Wort wird reduziert. Das lange I hört man hier überhaupt nicht, ja, statt „vielleicht“ sagt sie „fleicht“. Das V sprechen wir hier ja in jedem Fall als [f], ja? So und aus „vielleicht“ wird eben „fleicht“. Und dann kommt es noch hier zur Verbindung dieser beiden Wörter, sodass man also dazwischen keine Pause hört und auch das T hier nicht aspiriert ist, sondern so ganz subtil: also nicht [th], sondern [t]. Okay, alles bis hierher dauert noch nicht einmal eine Sekunde. Und das ist normales muttersprachliches Sprechtempo. Und in all diesen Wörtern haben wir Reduzierungen bzw. Lautveränderungen oder -verbindungen. Aus „sag mal, wollen wir vielleicht“ wird „sag mal, wollen wir vielleicht“. Das liegt daran, dass all diese Wörter bis hierher Funktionswörter sind und unbetont sind bzw. nur eine Nebenbetonung tragen, ja, wir haben eine leichte Betonung auf „sag“ und auf „wollen“, weil das ja Verben sind, aber „sag“ gehört ja zu diesem Redemittel „sag mal“, hat also nicht die übliche Bedeutung, ja, man könnte das auch einfach weglassen. Und „wollen“ ist ein Modalverb, also ein Funktionswort. Dieser Teil bis hierhin zeigt meiner Meinung nach sehr sehr schön, dass wir im Deutschen nicht so sprechen, wie wir schreiben und daran seht ihr auch, wie wichtig es ist, solche Analysen zu machen.

Außerdem ist das ein sehr praktischer Satz, wie ich finde, um einen Vorschlag zu machen, also „sag mal, wollen wir vielleicht“ – ein praktisches Redemittel. Wir hören uns das nochmal an, dreimal hintereinander und dann mache ich eine Pause und in dieser Pause macht ihr bitte Shadowing, d.h. ihr sprecht das bitte dann direkt nach.

Jetzt haben wir hier das erste Wort, in dem es fast keine Reduzierungen gibt, da es eine der Hauptbetonungen hat: „Wochenende“. Achtet auf die Pause, also den Knacklaut hier zwischen den beiden Teilen, typisch deutsch, ja, das verbinden wir nicht. Das ist ja ein Kompositum, ein zusammengesetztes Nomen, ein Inhaltswort, stark betont, also beide Teile werden klar getrennt voneinander ausgesprochen, mit Knacklaut dazwischen. Ja, und auch in Inhaltswörtern kann es Reduzierungen geben, deswegen habe ich auch gesagt, fast keine. Hier wird nämlich auch wieder das e-Schwa getilgt. Am Ende dieses e-Schwa bleibt, ja, das können wir nicht tilgen, und natürlich, dieses CH hier sprechen wir mit dem Ach-Laut aus, das ist ganz klar, ja, also „Wochenende“. In dem Wort „zusammen“ haben wir wieder eine e-Schwa-Tilgung. Ihr habt schon gehört, jetzt auch von mir. Hier wird natürlich auch nur ein M gesprochen, so und dadurch kommt es zu einer progressiven Assimilation, ein schweres Wort. D.h. das M, das zuerst kommt, löscht sozusagen das N, das danach kommt. Ja, deswegen progressive Assimilation. Assimilation heißt Beeinflussung und progressiv heißt in die Richtung nach vorne, also vorwärts. Somit fällt also eine komplette Silbe weg. Statt „sammen“ hören wir nur „samm“. Diese Silbe „samm“ ist die betonte Silbe in dem Wort. Die letzte Silbe fällt wie gesagt weg und die erste ist unbetont. Das ganze Wort ist auch unbetont im Satz. Deshalb wird diese erste Silbe auch reduziert hier, aus dem Vokal [ʊ] zusammen, ja aus diesem Vokal [ʊ] wird ein e-Schwa und das ist auch nur ganz schwach zu hören: „zusammen“. Das Wort „grillen“ ist ja, wie wir am Anfang schon festgestellt haben, sehr deutlich zu hören, die Stimme geht weit nach oben, aber wie bei Verben im Infinitiv so üblich wird auch hier das e-Schwa getilgt und natürlich auch wieder nur ein L mitgesprochen, das ist ganz klar. Ansonsten kommt es aber hier zu keinen weiteren Reduzierungen. Machen wir jetzt also Shadowing mit der ganzen Frage.

In dieser Äußerung haben wir auch wieder zwei Betonungen. „Ich gehe jetzt gleich einkaufen. Deswegen.“ „Geh, einkaufen.“ Am Ende das Wort „deswegen“ – hier bleibt die Stimme so auf gleicher Höhe, d.h. weder steigende noch fallende Intonation. Das drückt so ein bisschen Verlegenheit oder Unsicherheit aus, weil sie hat ja gefragt, ob sie zusammen grillen wollen, aber irgendwie noch keine Antwort bekommen, also sie wartet quasi auf die Antwort. Bei dem Wort „ich“ am Anfang von Sätzen passiert hier etwas ganz Typisches, das könnt ihr euch merken für Sätze, die mit „ich“ beginnen. Nicht nur in diesem Fall, sondern generell. „Ich“ beginnt ja mit einem Vokal, nämlich mit einem kurzen, ungespannten [ɪ], also vor dem Vokal müssen wir einen Knacklaut artikulieren. Und hier haben wir eine regressive Assimilation, d.h. der ich-Laut, der ja hier nach dem Vokal kommt beeinflusst den Vokal, und zwar macht er aus dem ungespannten [ɪ] ein gespanntes [i]. Beim ich-Laut ist die Zunge ja ziemlich weit oben, der Mund ist nur ganz leicht geöffnet und bei dem gespannten [i] ist die Zunge in derselben Position. Beim ungespannten [ɪ] ist die Zunge nicht ganz so weit oben. Deshalb ist es einfacher mit dem gespannten [i], diese beiden Laute auszusprechen. Dieses Wort. Das ist allerdings nur ganz leicht zu hören dieses [i], wirklich ganz ganz kurz. Ja, also man könnte fast sagen, es ist quasi nur der Knacklaut, dann ein ganz ganz leichtes [i] und dann schon der ich-Laut. Danach kommt das Verb, das hat eine Betonung und dann kann man das auch nochmal besser hören, was ich erklärt habe, mit dem Verb zusammen. „Ich gehe“. Ja, hier sprechen wir natürlich das H nicht mit und ganz typischerweise wird hier auch das e-Schwa getilgt. Das machen wir fast immer bei Verben in der ich-Form. So, nun haben wir wieder Funktionswörter, also Reduzierungen. Aus dem Vokal Ä wird ein e-Schwa und das T am Ende fällt weg. Hier bleibt noch das [t͡s], also: „jetzt“. Das Wort „einkaufen“ betonen wir hier und da es mit einem Diphthong beginnt, haben wir hier auch diese Pause, diesen Knacklaut. Und natürlich wieder eine e-Schwa-Tilgung in der Infinitivendung. Außerdem haben wir wieder eine regressive Assimilation: dieses [k] ist ja ein velarer Laut, wird also am hinteren Gaumen gebildet und das [n] ist ja ein alveolarer Laut, wird also am vorderen Gaumen gebildet. Das passt also nicht zusammen. Deshalb wird hier nicht [n], sondern [ŋ] gesprochen, weil dieses [ŋ] auch wie das [k] velar, also am hinteren Gaumen gebildet wird. Ja, deswegen sagen wir auch „Bank“ und nicht „Ban-k“. Und dasselbe passiert auch am Ende von „deswegen“, nur dass es hier eine progressive Assimilation ist. Das velare [g] verursacht, dass das [n] auch zu dem velaren [ŋ] wird. Ja, damit sich unsere Zunge nicht bewegen muss, damit das alles am selben Ort ausgesprochen werden kann, in diesen beiden Fällen eben am hinteren Gaumen. Achtung, Shadowing.

Hier höre ich auch wieder zwei Betonungen, und zwar auf „sind“ und „ab“. Das Wort „wir“ ist hier zwar unbetont und dadurch natürlich sehr leise, aber nicht wirklich reduziert. Hier höre ich, dass die beiden Wörter verbunden werden, also kein [th], ja, keine Auslautverhärtung. Ich höre hier stattdessen ein sogenanntes lateral gelöstes D. Das erkläre ich euch mal gesondert in einem anderen Video. Ja, hier dieses D und das L, das verbindet sich miteinander und so entsteht eben so ein [dl]: „sind leider“. Also nicht „sind leider“, sondern „sind leider“, „sind leider schon“. Hier schön mit dem kurzen, ungespannten [ɔ]: „schon“. Sehr typisch. Merkt euch das also bitte, ja, so und dann haben wir ein Inhaltswort, das ist betont, genauer gesagt der Verbstamm, denn dieses Verb ist ja nicht trennbar, also betonen wir nicht das Präfix. Das Präfix ist unbetont und wird damit auch verkürzt. Hier ist nur ein a-Schwa. „ver-“. Dann hier eine leichte Pause, ein leichter Knacklaut, ja, ganz leicht, und dann die lauteste Silbe in dem Wort: „ab“, mit Auslautverhärtung, nicht reduziert, also kein [b], sondern ein stimmloses [p]. Und dieses stimmlose [p] macht tatsächlich auch das R, also den Laut [ʁ] stimmlos, wir haben also hier tatsächlich den ach-Laut [x]. Das ist auch ganz typisch. Nach stimmlosen Plosiven, wie z.B. [p] wird aus dem [ʁ] ein [x]. Okay, auch dieser Satz ist ja sehr praktisch, also machen wir auch damit Shadowing.

Ah! Ganz typische Melodie hier. Die Grundmelodie von jeder Äußerung im Deutschen. Machen wir mal ganz langsam. Aaaaaaaaah! Fallende Intonation. Und auch so: Wann denn? Ja, hier merkt man auch schön, dass wir auch in Fragen eine fallende Intonation haben. Nur in Entscheidungsfragen, also Ja-Nein-Fragen haben wir eine steigende Intonation, das haben wir ganz am Anfang gesehen: Wollen wir vielleicht am Wochenende zusammen grillen? Die möglichen Antworten sind Ja oder Nein. Und in Nachfragen, wenn wir etwas nicht verstanden haben, haben wir auch steigende Intonation. Was hast du gesagt? Wie heißt das nochmal? Aber sonst in der Regel fallende Intonation. Auch hier wieder: Samstag? Steigend, das ist nur eine Option und man könnte wieder antworten Ja oder Nein. Aber dann: Samstag oder Sonntag? Da geht die Stimme wieder runter, ja, durch das „oder“ ist es ja dann keine Ja-Nein-Frage mehr. Die Antwort muss dann entweder Samstag oder Sonntag sein. Also diese Melodie hier ist auch ganz ganz typisch für solche Auswahlfragen mit „oder“. Hoch oder runter? Ja oder nein? Du oder ich?

So, hier haben wir eine unbetonte Modalpartikel, der Vokal reduziert sich zum e-Schwa und natürlich wird jeweils nur ein N hier ausgesprochen. „Wann denn?“ Das T hier aspiriert sie nicht und sie spricht hier auch kein langes, sondern ein kurzes [a]. Und natürlich ein [k] wegen der Auslautverhärtung. „Samstag?“ „Samstag oder“ – mit ganz kurzem a-Schwa hier. Das Wort ist nicht betont, deshalb kurz und schnell. Deshalb ist auch dieses [d] hier sehr undeutlich sozusagen. Manche von euch hören hier vielleicht sogar ein gerolltes [r]. Ja so aber nicht mehrmals gerollt, sondern nur einmal. Man nennt das einen Flap. In der zweiten Option hier „Sonntag“ höre ich das T klar aspiriert und auch ein langes [a:]. Außerdem natürlich wieder ein [k] hier am Ende und nur ein N. „Sonntag“. Machen wir auch noch mit dieser Frage Shadowing.

Hier in der Antwort hört sich das Wort genauso an wie in der Frage. Hören wir uns jetzt das ganze Gespräch nochmal an und ich hoffe, dass sich das für euch jetzt gleich auch viel natürlicher anhört.

Wow, ich glaube, ihr gebt mir recht, wenn ich sage, dass man aus so einem kurzen Gespräch einfach wirklich eine Menge über die gesprochene deutsche Sprache lernen kann. Solche Analysen findet ihr übrigens auch in meiner Online-Akademie, der einzigen Lernplattform weltweit, die auf dieser Methode aufbaut. Um mehr darüber zu erfahren, klickt bitte auf den Link gleich hier unter dem Video.

Danke fürs Zuschauen. Ihr lernt Deutsch mit Benjamin auf YouTube und ich freue mich auf euch im nächsten Video.